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Bindungstrauma | Emotionale Erinnerungsarbeit

Wenn du merkst, dass alte Erfahrungen heute noch Einfluss auf dich haben.

Nicht jede schwierige Kindheit ist ein Trauma. Aber Erfahrungen aus frühen Beziehungen können prägen, wie wir später mit Nähe, Vertrauen, Kritik, Grenzen und unseren eigenen Bedürfnissen umgehen.

Du hast dich in deiner Kindheit und Jugend nicht wirklich sicher, gesehen und angenommen gefühlt.

Vielleicht gab es Mobbing. Ausgrenzung. Ständige Kritik. Elterliche Konflikte. Emotionale Unzuverlässigkeit.

Eine Trennung. Ein Verlust. Ein Elternteil, das plötzlich nicht mehr da war. Zu viel Verantwortung für ein Kind. Oder einfach das Gefühl, mit deinen eigenen Gefühlen ziemlich allein zu sein.

Solche Erfahrungen können etwas hinterlassen.

Und manchmal merken wir das erst viele Jahre später.

Vielleicht hast du früh gelernt dich anzupassen. Stark zu sein.

Nicht zu viel zu brauchen.
Niemandem zur Last zu fallen.
Oder alles mit dir selbst auszumachen.

Und heute? Heute bist du erwachsen. Du hast dein Leben aufgebaut. Vielleicht hast du Familie, Beruf, Beziehungen und Verantwortung.

Und trotzdem gibt es Situationen, in denen du dich plötzlich wieder klein, abgelehnt, nicht gut genug oder völlig allein fühlst. Manchmal weißt du rational:

„Eigentlich ist doch alles okay.“

Aber dein Inneres reagiert anders.

Dann kann es sinnvoll sein, nicht nur auf das Heute zu schauen.
Sondern gemeinsam zu verstehen, was dein Heute mit deinem Gestern zu tun hat.

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Du weißt längst, dass deine Kindheit nicht spurlos an dir vorbeigegangen ist.

Vielleicht hast du sogar schon sehr viel verstanden. Du weißt, was damals passiert ist. Du kannst es erzählen. Du kannst es analysieren.

Du kannst erklären, warum deine Eltern so waren, wie sie waren. Und trotzdem gibt es Dinge, die dich noch immer treffen.

Ein bestimmter Tonfall | Ablehnung |Kritik | Nähe | Distanz | Konflikte
Das Gefühl, nicht wichtig zu sein | Die Angst, verlassen zu werden
| wenn du dich immer wieder selbst hintenanstellst


Vielleicht fragst du dich:

Warum reagiere ich heute noch so stark?
Warum fällt mir Vertrauen so schwer?
Warum brauche ich die Anerkennung anderer so sehr?
Warum kann ich so schlecht Nein sagen?
Warum habe ich solche Angst, jemanden zu enttäuschen?
Warum fühle ich mich nicht gut genug, obwohl ich eigentlich weiß, was ich kann?
Warum gerate ich immer wieder in ähnliche Beziehungsmuster?

Und vielleicht ist die wichtigste Frage:

„Wie lange soll meine Vergangenheit noch bestimmen, wie ich mich heute fühle?“

Du bist nicht falsch.

Und du hast dir diese Muster nicht ausgesucht.

Wenn wichtige emotionale Bedürfnisse in Kindheit oder Jugend wiederholt nicht ausreichend erfüllt wurden, können sich daraus innere Überzeugungen und Schutzstrategien entwickeln.

Vielleicht hast du gelernt:

„Ich darf keine Probleme machen.“
„Ich muss lieb sein, damit man mich mag.“
„Ich muss etwas leisten, um wertvoll zu sein.“
„Ich muss stark sein.“
„Wenn ich mich anpasse, bin ich sicherer.“
„Ich darf niemanden brauchen.“
„Meine Gefühle sind zu viel.“

Solche Überzeugungen entstehen nicht, weil mit einem Kind etwas nicht stimmt.

Sie können eine Antwort darauf sein, was ein Kind erlebt.

Was damals geholfen hat, mit einer schwierigen Situation klarzukommen, kann später allerdings ziemlich unpraktisch werden.

Wenn du als Kind gelernt hast, Konflikte durch Anpassung zu vermeiden, kann daraus als Erwachsene ein großes Problem mit Grenzen entstehen.

Wenn du gelernt hast, niemanden zu brauchen, kann Nähe irgendwann schwierig werden.

Und wenn du früh gelernt hast, dass Leistung Anerkennung bringt, kann es schwerfallen, sich selbst auch dann wertvoll zu fühlen, wenn gerade nichts geleistet wird.

Was wir heute tun können.

Bei der emotionalen Erinnerungsarbeite schauen wir nicht nur darauf, was passiert ist.

Wir schauen vor allem darauf, was davon heute noch eine Rolle spielt.

Denn Erinnerungen sitzen nicht nur im Kopf.

Manchmal tauchen sie als Gefühl auf. Als Körperreaktion. Als inneres Bild. Als Erwartung. Oder als Reaktion, die viel stärker ausfällt, als die aktuelle Situation eigentlich erklären würde.

Du weißt mit dem Kopf:

„Das ist doch vorbei.“

Und trotzdem reagierst du, als wäre etwas davon noch immer aktuell.

Dann reicht reines Verstehen manchmal nicht.

Wenn es für dich passend ist, arbeite ich deshalb auch mit therapeutischer Imagination und emotionaler Aktivierung.

Dabei geht es nicht darum, deine Vergangenheit umzuschreiben.

Wir können aber versuchen, einer alten Erfahrung heute etwas entgegenzusetzen, was damals gefehlt hat.

Zum Beispiel Schutz.
Ein Gefühl von Wahlmöglichkeiten.
Eine Grenze.
Verständnis.

Oder die Erfahrung: Heute kann ich anders reagieren.

Behutsam heißt nicht oberflächlich.

Vielleicht hast du Angst davor, dich mit deiner Vergangenheit zu beschäftigen. Und diese Angst verstehe ich.

Denn wenn du lange funktioniert hast, kann der Gedanke beängstigend sein, alte Gefühle wieder anzuschauen.

Du fragst dich: „Was, wenn dann alles wieder hochkommt?“

Deshalb ist meine Arbeit traumasensibel.

Miir ist wichtig, dass du jederzeit mitbestimmst, was wir anschauen und wie weit wir gehen.

Wir achten darauf, wie es dir dabei geht. Wir arbeiten nicht nach dem Motto „Augen zu und durch“.

Und wenn du merkst: Das ist mir gerade zu viel, dann ist das eine wichtige Information.

Gleichzeitig bedeutet behutsam für mich nicht, schwierige Themen ewig zu umgehen.
Wenn du etwas verändern möchtest, werden wir irgendwann auch an die Stellen kommen, die unangenehm sind.

Ich werde dir aber nicht sagen: „Da musst du jetzt durch.“

Wir schauen gemeinsam, was du brauchst, damit du dich damit auseinandersetzen kannst, ohne dich dabei selbst zu verlieren.

Ich gehe ein Stück mit dir. Und wenn es schwer wird, musst du es nicht alleine halten.

Deine Geschichte verstehen. Und trotzdem dein eigenes Leben führen.

Die Vergangenheit ist ein Teil deiner Geschichte.
Sie ist aber nicht deine Identität.
Deshalb geht es in meiner Arbeit nicht darum, immer weiter zurückzuschauen.
Wir schauen zurück, um besser zu verstehen, was heute passiert.
Und dann geht es wieder nach vorne.

Vergangenheit verstehen.

Innere Sicherheit entwickeln.

Bedürfnisse erkennen.

Was brauchst du heute?
Was willst du in deinen Beziehungen?
Wo möchtest du Grenzen setzen?
Was möchtest du nicht mehr mitmachen?
Welche alten Muster passen eigentlich gar nicht mehr zu der Frau, die du heute bist?

Und wie möchtest du dein Leben gestalten, wenn Angst, Anpassung oder Schuld nicht mehr ständig die Richtung vorgeben?

Deine Vergangenheit bekommt einen Platz.
Aber sie bekommt nicht das Steuer.

Vielleicht erkennst du dich hier wieder …

Du bist eine Frau, die ihr Leben meistens ziemlich gut im Griff hat.

Du bist leistungsfähig. Verantwortungsbewusst. Du kümmerst dich.

Andere sehen wahrscheinlich nicht unbedingt, wie viel Kraft dich manche Dinge kosten.

Du…

zweifelst häufig an dir selbst.

suchst Anerkennung oder Bestätigung im Außen.

hast Angst vor Ablehnung oder Zurückweisung.

passt dich häufig an.

hast Schwierigkeiten, deine Bedürfnisse ernst zu nehmen.

kannst schwer Nein sagen.

fühlst dich schnell schuldig.

hast Angst, andere zu enttäuschen.

reagierst auf bestimmte Situationen ungewöhnlich stark.

ziehst dich zurück, wenn es emotional wird.

versuchst Konflikte möglichst zu vermeiden.

hast Schwierigkeiten, Menschen wirklich zu vertrauen.

fühlst dich in Beziehungen schnell unsicher oder nicht genug.

bist sehr streng mit dir selbst.

gerätst immer wieder in ähnliche Beziehungsmuster.

funktionierst nach außen, während es innen ganz anders aussieht.

und spürst vielleicht schon lange:

Was Bindungserfahrungen mit deinem heutigen Leben zu tun haben können.

Wir lernen in unseren frühen Beziehungen sehr viel darüber, wie Beziehungen funktionieren.

Bin ich sicher?
Kann ich mich auf jemanden verlassen?
Darf ich Bedürfnisse haben?
Was passiert, wenn ich wütend oder traurig bin?
Darf ich mich zeigen?
Was passiert, wenn ich Nein sage?

Wenn ein Kind immer wieder erlebt, dass wichtige Bezugspersonen nicht verfügbar, unberechenbar, kritisch, ablehnend oder emotional nicht erreichbar sind, kann daraus ein bestimmtes Bild von sich selbst und von anderen entstehen.

Zum Beispiel:

„Mit mir stimmt etwas nicht.“

„Ich darf keine Bedürfnisse haben.“

„Ich kann mich auf niemanden verlassen.“

„Ich muss aufpassen.“

„Ich darf mich nicht zeigen.“

Diese Überzeugungen sind später oft gar nicht bewusst.
Sie können sich stattdessen darin zeigen, wie du Beziehungen führst, wie du mit Kritik umgehst, wie schwer dir Grenzen fallen oder wie du dich selbst behandelst.
Deshalb kann der Blick zurück hilfreich sein.

Nicht, um Schuldige zu suchen.
Sondern um besser zu verstehen, woher etwas kommt.

Auch scheinbar „kleine“ Erfahrungen können emotional bedeutsam sein.

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Der Begriff Bindungstrauma beschreibt Belastungen, die im Zusammenhang mit frühen Beziehungserfahrungen entstehen können.

Manchmal ist es gerade die Summe vieler Erfahrungen. Welche Auswirkungen solche Erfahrungen haben, ist individuell sehr unterschiedlich.

Immer wieder ausgelacht werden.
Immer wieder nicht dazugehören.
Immer wieder hören, dass man zu empfindlich ist.
Immer wieder allein mit seinen Gefühlen sein.
Ein Elternteil, das emotional nicht erreichbar war.
Eine wichtige Bezugsperson, die plötzlich verschwindet.
Eine Trennung, die ein Kind nicht verstehen oder einordnen kann.
Eine Familie, in der ständig Konflikte herrschten.
Zu früh Verantwortung übernehmen.
Das Gefühl, für die Gefühle anderer verantwortlich zu sein.

Oder über Jahre die Erfahrung machen:

„So wie ich bin, bin ich irgendwie nicht richtig.“

Vielleicht gab es in deiner Kindheit keinen einzelnen großen Moment, den du heute „Trauma“ nennen würdest. Vielleicht waren es viele kleine Erfahrungen, die sich wiederholt haben. Und vielleicht bemerkst du erst heute, dass manche davon noch Einfluss darauf haben, wie du Beziehungen führst, mit dir selbst umgehst oder auf bestimmte Situationen reagierst.

Wichtig.
Die Begriffe Bindungstrauma und Entwicklungstrauma verwende ich zur Beschreibung von möglichen Folgen belastender früher Beziehungserfahrungen und Entwicklungsbedingungen.

Nicht jede belastende Kindheitserfahrung ist automatisch ein Trauma. Und nicht jede psychische Belastung im Erwachsenenalter lässt sich auf frühe Erfahrungen zurückführen.

Wenn du zu mir kommst, schauen wir deshalb gemeinsam darauf, was du erlebt hast, welche Beschwerden und Muster heute bestehen und wie diese einzuordnen sind. Im Rahmen der Anamnese und – soweit erforderlich – der diagnostischen Abklärung klären wir, was hinter deinen aktuellen Belastungen steckt und welche therapeutische Unterstützung sinnvoll ist.

Das ist mir besonders wichtig.

Deine Vergangenheit ist nicht deine Identität.

Du musst deine Kindheit nicht schönreden.

Vielleicht gab es Menschen, von denen du Liebe und Sicherheit gebraucht hättest, die dir genau das nicht geben konnten.

Vielleicht haben sie Dinge getan, die dich verletzt haben.

Vielleicht haben sie auch Dinge nicht getan, die du gebraucht hättest.

Beides darf benannt werden.

Und gleichzeitig bist du heute nicht mehr das Kind von damals.

Heute hast du Möglichkeiten, die du damals nicht hattest.

Du kannst Entscheidungen treffen.
Du kannst Grenzen setzen.
Du kannst Beziehungen beenden oder anders führen.
Du kannst dir Menschen suchen, bei denen du dich sicher fühlst.
Du kannst deine Bedürfnisse ernst nehmen.
Du kannst deine eigene Meinung entwickeln.
Und du kannst lernen, dir selbst mehr Sicherheit zu geben, statt sie ständig von anderen abhängig zu machen.

Darauf richtet sich meine Arbeit aus:

Nicht nur zurückzuschauen. Sondern wieder nach vorne zu schauen.

So kann unsere gemeinsame Arbeit aussehen

1. Verstehen

Wir schauen auf das, was dich heute beschäftigt.
Was passiert in bestimmten Situationen?
Was löst starke Reaktionen aus?
Welche Gedanken und Gefühle tauchen auf?
Und welche Bedürfnisse könnten dahinterliegen?

So kann unsere gemeinsame Arbeit aussehen

2. Sicherheit entwickeln

Bevor wir tiefer gehen, ist mir wichtig, dass du dich selbst besser regulieren und innerlich stabilisieren kannst. Du entwickelst Ressourcen und einen sichereren Umgang mit schwierigen Gefühlen.

So kann unsere gemeinsame Arbeit aussehen

3. Belastende Erinnerungen emotional bearbeiten

Wenn es sinnvoll ist, arbeiten wir mit Imagination und emotionaler Erinnerungsarbeit.
Dabei geht es darum, eine belastende Erfahrung nicht nur mit dem Kopf zu betrachten.
Wir schauen, was damals gefehlt hat und was du heute anders erleben kannst.

So kann unsere gemeinsame Arbeit aussehen

4. Neue Erfahrungen möglich machen

Du darfst erleben:
Ich bin heute nicht mehr hilflos.
Ich darf Bedürfnisse haben.
Ich darf Grenzen setzen.
Ich darf mich zeigen.
Ich darf entscheiden.
Ich darf Menschen vertrauen – und gleichzeitig gut auf mich achten.

So kann unsere gemeinsame Arbeit aussehen

5. Dein heutiges Leben gestalten

Denn genau hier soll die Arbeit irgendwann hinführen: Nicht zurück in die Vergangenheit.
Sondern zurück zu dir.

Zu deiner Identität. Deinen Werten. Deinen Beziehungen. Deinen Entscheidungen. Und deiner Zukunft.

Meine Art zu arbeiten.

Ich arbeite behutsam. Aber ich arbeite auch klar.

Du musst bei mir nichts erzählen, wofür du noch nicht bereit bist. Und du musst dich auch nicht dazu zwingen, möglichst schnell „voranzukommen“.

Gleichzeitig werde ich nicht einfach alles so stehen lassen, nur damit es sich im Moment angenehmer anfühlt. Manchmal merken wir nämlich ziemlich genau, dass da etwas ist, das Aufmerksamkeit braucht. Auch wenn wir lieber einen großen Bogen darum machen würden. Dann gehen wir dorthin – in deinem Tempo.

Die therapeutische Beziehung ist für mich dabei die Grundlage. Du darfst unsicher sein. Du darfst wütend werden. Du darfst eine Übung ablehnen oder sagen: „Nein. Das möchte ich gerade nicht.“ Das ist kein Problem. Im Gegenteil.

Wir schauen dann nicht nur darauf, was du ablehnst, sondern auch darauf, was du gerade brauchst.

Denn Therapie soll kein Ort sein, an dem du lernst, es mir recht zu machen. Ich soll für dich nicht die nächste Person werden, nach deren Erwartungen du dich richtest.

Sie soll ein Ort sein, an dem du wieder besser spürst, was für dich richtig ist. Und dafür darfst du dich selbst ernst nehmen.

Ich bin Doreen.

Heilpraktikerin für Psychotherapie, psychologische Beraterin und Coachin.

Mich interessiert nicht nur, was heute gerade schwierig ist.
Ich möchte auch verstehen, was dich geprägt hat.

Denn viele Verhaltensweisen, die uns heute das Leben schwer machen, hatten irgendwann einmal einen Sinn.

Hinter einer starken Frau kann ein Mädchen stehen, das irgendwann gelernt hat, besonders brav, angepasst, leistungsfähig oder unkompliziert zu sein.

Hinter einer Frau, die alles kontrollieren möchte, kann ein Mensch stehen, der sehr früh gelernt hat, dass Sicherheit nicht selbstverständlich ist.

Hinter einer Frau, die immer für alle da ist, kann jemand stehen, der einmal gelernt hat, dass die eigenen Bedürfnisse weniger wichtig sind.

Solche Muster entstehen nicht einfach, weil mit dir etwas nicht stimmt. Sie entstehen oft, weil wir uns an das anpassen, was wir erlebt haben.

Ich möchte deine Vergangenheit dabei weder dramatisieren noch wegreden. Wir schauen uns an, was damals wichtig war. Und vor allem, was davon heute noch in deinem Leben auftaucht.

Und manchmal verändert sich schon etwas, wenn du nicht mehr denkst: „Was stimmt eigentlich nicht mit mir?“, sondern verstehst, warum du so reagierst.

Und du findest heraus, was du brauchst, damit sich daran wirklich etwas verändern kann?

Genau dort beginnt für mich therapeutische Arbeit.

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Du musst deine Vergangenheit nicht alleine aufarbeiten.

Vielleicht kennst du diese Gedanken:

„Das ist doch schon so lange her.“
„Andere hatten es viel schlimmer.“
„Eigentlich geht es mir doch gut.“
„Warum beschäftigt mich das überhaupt noch?“

Solche Gedanken höre ich häufig. Aber nur weil etwas lange zurückliegt, heißt das nicht automatisch, dass es innerlich erledigt ist. Manchmal wissen wir mit dem Kopf längst, dass etwas vorbei ist. Und trotzdem reagiert ein Teil von uns noch so, als wäre es gerade wieder da.

Vielleicht wenn dein Partner sich zurückzieht.
Bei Kritik.
Wenn jemand enttäuscht von dir ist.
Wenn du das Gefühl bekommst, nicht zu genügen.
Oder wenn du versuchst, möglichst alles unter Kontrolle zu behalten.

Dann kann es sinnvoll sein, genauer hinzuschauen. Nicht um in der Vergangenheit zu leben.
Sondern damit sie nicht unbemerkt dein heutiges Leben steuert.

F.A.Q.

Häufige Fragen

  • Was bedeutet Bindungstrauma?
Der Begriff wird verwendet,…

um anhaltende emotionale Belastungen zu beschreiben, die insbesondere im Zusammenhang mit frühen Bindungs- und Beziehungserfahrungen entstehen können.

Ich verwende den Begriff auf dieser Seite als Beschreibung eines Themenbereichs und nicht als pauschale Diagnose. Was dahintersteckt, ist immer individuell.

  • Muss ich ein „Trauma“ erlebt haben, um zu dir zu kommen?
Nein. Du musst auch nicht…

selbst beurteilen können, ob das, was du erlebt hast, ein Trauma war.
Vielleicht merkst du einfach, dass bestimmte Erfahrungen aus deiner Kindheit oder Jugend heute noch etwas mit dir machen.

Dann können wir gemeinsam herausfinden, welche Zusammenhänge es gibt und was du heute damit anfangen kannst.

  • Muss ich mich an alles erinnern können?
Nein. Emotionale Belastungen zeigen…

sich nicht immer als klare, vollständige Erinnerung. Manchmal sind es eher Gefühle, Körperreaktionen, innere Bilder oder wiederkehrende Beziehungsmuster.

Wir arbeiten mit dem, was heute für dich zugänglich und relevant ist.

  • Muss ich über schmerzhafte Erfahrungen sprechen?
Du entscheidest mit, was du erzählen…

möchtest und wann.
Gerade bei belastenden Erfahrungen ist mir ein sicherer und behutsamer Rahmen wichtig.

  • Ist das Psychotherapie?
Ja. Psychotherapie nach dem HeilprG. Diese Begleitung…

ist Teil meines psychotherapeutischen Angebots als Heilpraktikerin für Psychotherapie.

  • Wie lange dauert eine solche Therapie?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten…

Es hängt davon ab, mit welchem Anliegen du kommst, welche Themen relevant sind und welche Ziele du für dich verfolgst.
Wir schauen gemeinsam, was für dich sinnvoll ist.

  • Kann die Therapie online stattfinden?

Ja. Die Gespräche können online oder in meiner Praxis stattfinden.

  • Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten?
Die Kosten für eine Psychotherapie nach HeilprG. werden…

von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Wenn ihr privat- oder zusatzversichert seid, kann eine anteilige Erstattung möglich sein. Bitte erkundigt euch vorab bei eurer Versicherung, ob und in welchem Umfang die Kosten übernommen werden.

  • Was kostet eine Sitzung?

telefonisches Kennenlerngespräch
30 Minuten | kostenfrei


Einzelsitzung | Psychotherapie | Online oder Präsenz

1 Stunde | 100 €


Gemäß § 4 Nr. 14 UStG sind Heilbehandlungen für Psychotherapie umsatzsteuerbefreit.

Wie es weitergeht

Deine Vergangenheit darf einen Platz bekommen.

Aber sie muss nicht mehr alles bestimmen.

Vielleicht gibt es Dinge, über die du heute noch traurig oder wütend bist. Vielleicht verstehst du manches erst jetzt. Und vielleicht kannst du heute zum ersten Mal mit etwas Mitgefühl auf das Mädchen schauen, das du einmal warst.


Du musst dabei nicht alles gutheißen, was passiert ist. Du musst deine Vergangenheit auch nicht schönreden. Aber du kannst anfangen zu verstehen, warum du geworden bist, wie du bist. Und von dort aus entscheiden, was bleiben darf – und was sich verändern soll.


Denn du bist heute nicht mehr das Kind von damals. Du hast Möglichkeiten, die du damals nicht hattest.


Du kannst Grenzen setzen.
Du kannst Beziehungen anders gestalten.
Du kannst deine Bedürfnisse ernst nehmen.


Und du kannst lernen, dir selbst Sicherheit zu geben, statt sie ständig im Außen suchen zu müssen.


Was passiert ist, gehört zu deiner Geschichte.

Aber es entscheidet nicht darüber, wie du sie heute weiterschreibst.

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Klarer verstehen.Stärker werden.Mehr du selbst sein.

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Doreen Salcher

Heilpraktikerin für Psychotherapie & Coach

eMail: doreen(at)psychotherapie-salcher.de | web: www.psychotherapie-salcher.de

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